|
Vision
Kostenoptimiertes Management, Bewirtschaftung und Instandhaltung von Gebäuden ist ohne EDV nicht mehr denkbar. Technische und administrative Systeme müssen im Hinblick auf Bedienbarkeit und Wirtschaftlichkeit geplant werden mit dem Ziel eines "Lean-Buildings". Wie sich künftiges Leben und Arbeiten in einem Haus abspielt, das mit dem mivune-Betriebssystem ausgestattet ist, lässt sich am besten mit Beispielen illustrieren: Sie sind zu Besuch bei Freunden. Ein Gewitter zieht auf und Sie wissen, dass zu Hause das Dachfenster offen steht. Sie haben ein Wochenendhaus in den Bergen und wollen sicherstellen, dass die Heizung ordnungsgemäß arbeitet und der Gastank für die kommende Wintersaison voll ist, haben aber nicht die nötige Zeit, sich darum zu kümmern. In einem "mivune-Haus" können Sie solche Routinearbeiten ruhig Ihrem Haus überlassen und den nächsten Skiurlaub sorgenlos genießen. Sie möchten in Ihrer Fabrikationshalle alle Alarmmeldungen, Gebäudetechniksteuerung, Klima, Heizung und Licht von einem einzigen Administrationsplatz aus verwalten und steuern oder gar über Fernzugriff via Internet oder Mobiltelefon?
Solche Anwendungen sind in einem mit dem mivune-Betriebssystem ausgestatteten Gebäude kein Problem und lassen sich dank der offenen Struktur und der vielen Schnittstellen fast grenzenlos abbilden. In einem mit mivune ausgerüsteten Gebäude sind vernetzte, automatisierte und ferngesteuerte Funktionen fast unbegrenzt realisierbar und sorgen für beispiellosen Komfort und Sicherheit. Ressourcen wie Brennstoffe und Wasser lassen sich einsparen und Sicherheitsstandards erreichen ein neues Niveau.
Sie benötigen einen erfahrenen Partner, der Ihre Situation versteht. Einen Partner, der auf Ihre Wünsche eingeht und mit Ihnen gemeinsam alle Schritte plant. Einen Partner, der in der Lage ist, die Verantwortung in der Umsetzung zu übernehmen. Ihr Unternehmen gewinnt, wenn Sie alles aus einer Hand erhalten. Vertrauen Sie einem starken und kompetenten Partner — vertrauen Sie uns.

mivune – das Betriebssystem für das Gebäude
Dauerhafte Qualität in der Gebäudeautomation Ein Betriebssystem senkt die Kosten für das integrale Gebäudemanagement und erhöht dessen Nutzen. mivune hat die Vision eines Betriebssystems für das Gebäude umgesetzt. Die Gebäudeautomation hat sich von der getrennten Steuerung und Regelung einzelner Gewerke zu einem umfassenden Gesamtsystem entwickelt. Besonders das Teilgebiet Raumautomation, d.h. die integrale Steuerung und Regelung aller Gewerke im Raum hat in den letzten Jahren sehr an Bedeutung zugenommen und bildet im modernen Zweckbau den Grossteil der Anlagen. Die moderne Gebäude- und Raumautomation sorgt für ein optimales Umfeld, ermöglicht eine schnelle Anpassung an Raum- und Benutzungsänderungen, setzt die Energie optimal ein, stellt hohe Verfügbarkeit und zentrale Eingriffsmöglichkeiten sicher und vieles mehr. Die Grundlage bildet der Einsatz moderner, dezentraler Systeme. Anlagen der Raumautomation müssen auch einzeln unabhängig vom heutigen Angebot an Hard und Software erneuert und erweitert werden können. Warum benötigt ein Gebäude ein Betriebssystem? Die grösste Herausforderung für die Gebäudeautomation ist nicht die einzelne Mess- oder Regelaufgabe, sondern das beständig veränderte Beziehungsgeflecht, in dem sie steht. Das Betriebssystem unterstützt dabei und übernimmt folgende Aufgaben: • die Aufgaben vom Nutzer annehmen und den richtigen technischen Diensten so übertragen, dass die Aufgaben gut erledigt werden. • Meldungen und Informationen der verschiedenen technischen Dienste so aufbereiten, dass sie dem Nutzer und anderen technischen Diensten verständlich zur Verfügung stehen. Das Betriebssystem managt im Hintergrund das Beziehungsgeflecht zwischen Anforderungen, Aufgaben, Erledigung und Rückmeldung. Die technische Aufgabe bleibt davon unberührt. In der PC-Welt hat z.B. Windows ab 1993 diese Aufgabe erfüllt: Druckaufgaben – aufgegeben von den einzelnen Anwendungsprogrammen wie Word, Excel usw. - werden vom Betriebssystem angenommen und an den Druckertreiber delegiert. Dieses Prinzip fehlt bis heute in der Gebäudeautomation: Jedes Gewerk und jeder Anbieter betreibt seines und keiner das Ganze. Die bestehenden Systeme erledigen zwar die technischen Aufgaben gut, sind aber weder offen vernetzbar noch auf der Datensatzebene vernünftig integrierbar. Das Prinzip eines Betriebssystems am Beispiel „Ausdruck eines Dokuments“ am PC:

Das Grundkonzept: Für den effizienten Betrieb von Gesamtanlagen ist heute ein erheblicher Aufwand an laufendem Engineering erforderlich. mivune hat für den Verwaltungsteil dieser Aufgabe ein Betriebssystem für das Gebäude entwickelt. Das mivune - Betriebssystem stützt sich auf ein offenes und wohl strukturiertes Datensystem, das die Funktionen der Anlage gut abbildet. Die technischen Subsysteme werden über spezifische Treiber angesteuert. Die Aufgabenteilung ist klar geregelt: Das Betriebssystem übernimmt von den Einzelsystemen die Organisation der Standardfunktionen und verbindet diese zu einem funktionalen Ganzen. Erweiterte Funktionen und die verantwortungsvolle Ausführung der Aufgaben selbst bleiben bei den Fachsystemen. Das Betriebssystem bettet so die verschiedenen Systeme ein, sorgt für gute Funktion und verständliche Kommunikation. Die Software von mivune arbeitet durchgängig mit offenen Internetstandards und stellt für die Anlage eine Einheit aus Dokumentation und technischer Funktion her.
 Prinzip und Aufgabe eines Gebäude Betriebssystems Das mivune Daten- und Funktionsschema: Mehr als der Betrieb alleine.
Der Nutzen von mivune für die Beteiligten mivune erfüllt wichtige Kriterien: • Bauherr/Investor: Mit mivune rüsten Sie das Gebäude so aus, dass es lange und mit geringem Aufwand zur Zufriedenheit der Nutzer betrieben werden kann. Die eingesetzte Technologie ist modern, kostengünstig, verbreitet und langlebig. • Architekt: Die Atmosphäre des Raumes wird von mivune als Summe von Medienwirkungen beschrieben, als Multimediadatei zusammengefasst gespeichert und von Bedienelementen und Tastern abgerufen. • Planer: mivune ist eine vielseitige, zuverlässige und dauerhafte Lösung für die Zusammenfassung der verschiedenen Raumautomationsaufgaben zu einem funktionalen, gut dokumentierten und leicht erweiterbaren Ganzen. • Betreiber: mivune macht die Standardfunktionen der technischen Gebäudeausrüstung einheitlich und einfach zugänglich, im Betrieb müssen die Technik-Spezialisten erst geholt werden, wenn sie wirklich gebraucht werden. mivune setzt die Leistungsfähigkeit der Systeme optimal um: • mivune nützt die Kompetenz der bestehenden Geräteanbieter. Die Treibersoftware integriert die konkreten Geräte und Systeme in das Gesamtsystem. • mivune ersetzt Schnittstellen durch Integration. Die Arbeit auf einem gemeinsamen, laufend aktualisierten Datenstamm erlaubt allen Systemen ihre Leistung voll zu entfalten. • Die vollständige Einbettung der Standardfunktionen in ein Betriebssystem erlaubt einfachen, einheitlichen und nutzerfreundlichen Zugang sowie durchgängige Integration der Daten in das Facility Management. • Die Ausführung auf vernetzten lokalisierten Kleinstsystemen (embedded computing) sichert die für grosse Installationen erforderliche Leistungsfähigkeit und Skalenfreiheit. • Das Flächenmanagement- System wird zur Managementoberfläche für die Gebäudesteuerung. Meldungen, Einstellungen und Änderungen werden für alle Systeme gleichartig zugänglich, ohne tiefe technische Ausbildung verwaltet und von den Einzelanlagen ausgeführt.

Screenshot: Einfaches Nutzerinterface und Einbindung in das Facility Management
Die Vision ist konkret geworden
Eine Vision ist oft verlockend, so auch die eines Betriebssystems für die Raumfunktionen. Aber ist das überhaupt zuverlässig umsetzbar? Die mivune Entwicklung steht nicht im luftleeren Raum, die Standardmethoden der Internetindustrie leisten bereits mehr als das hier geforderte. Vorgängertechnologien werden seit 2001 z.B. in München in grösseren Gebäuden eingesetzt. Aus dieser Praxis wurden wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung von mivune gewonnen. Im Zentrum steht eine stringent strukturierte Beschreibung der Anlage, Funktionen und Services in XML. Auf diesen Datensatz greifen sowohl die Nutzerinterfaces als auch die Treiber der Systeme zu. Fazit: Die Kosten sinken und der Nutzen der Gebäudeautomation steigt. Das mivune Betriebssystem befreit die technischen Fachleute von den wiederkehrenden Verwaltungsaufgaben, mit welchen sie heute unnötigerweise konfrontiert sind. mivune setzt dieselbe Daten- und Netzwerktechnik auch für die unabhängige, betriebsbegleitende Kenngrössenerfassung für die Anlagenoptimierung ein, und bietet auch dort ein wirkungsvolles Dienstleistungspaket. Sprechen Sie uns an!
Was unterscheidet Key&Card / Mivune von herkömmlichen Elektroinstallationen? Das herkömmliche Verkabelungssystem
Bei herkömmlichen Elektroinstallationen werden vom Verteiler zunächst Hauptleitungen in die einzelnen Stockwerke verlegt. Dort verzweigen die Leitungen in Unterverteilern oder in Verteilerdosen in die einzelnen Bereiche/Zimmer. In den einzelnen Zimmern werden von ein oder mehreren Verteilerdosen die verschiedenen Stromverbraucher (Lampen, Steckdosen, Anschlüsse für Geräte o. ä.) über Kabel verbunden. Die Schalter/Taster, mit denen die Stromverbraucher ein-/ausgeschaltet werden können, unterbrechen/schließen direkt die Verbindung zwischen Verteilerdose und Stromverbraucher. Herkömmliche Bus-Systeme Bei sog. Bus-Systemen werden zusätzlich zu den Stromleitungen Datenleitungen verlegt. Über diese Datenleitungen erhalten die Stromverbraucher Informationen darüber, was sie tun sollen (an/aus/50% Licht o. ä.) Der Anschluß der Stromverbraucher an den Verteiler erfolgt in der Regel wie bei einer herkömmlichen Elektroinstallation, d. h. mit Stockwerks-/Unterverteilern und Verteilerdosen. Stromverbraucher, die an diese Systeme angeschlossen werden, müssen in der Lage sein, die Informationen, die sie über die Datenleitung erhalten, zu verstehen ("intelligente Geräte"). Für die Kommunikation über die Datenleitung gibt es verschiedene "Sprachen", so daß Geräte und Bus-System die gleiche Sprache sprechen müssen, um miteinander kommunizieren zu können. LiZA® Alle Stromverbraucher (Licht, Steckdosen, Geräteanschlüsse), die ein-/ausgeschaltet werden sollen, werden direkt mit dem Verteiler verbunden, d. h. es gibt keine Stockwerksverteiler oder Verteilerdosen. Die Taster, mit denen die Stromverbraucher ein-/ausgeschaltet werden, sind ebenfalls direkt mit dem Verteiler verbunden. Wird so ein Taster betätigt, wird im Verteiler ein Relais, d. h. eine Art Schalter, betätigt, und entsprechend Strom zum Verbraucher geschickt oder nicht. Der Effekt - z. B. Licht an/aus - entspricht dem bei der herkömmlichen Installation, aber: während bei herkömmlichen Installationen bis zur letzten Verteilerdose immer "Strom auf der Leitung" ist, fließt bei LiZA® nur dann Strom auf der Leitung zum Verbraucher, wenn der Verbraucher eingeschaltet ist. Nur auf den Schwachstromleitungen (24 V), die die Taster mit dem Verteiler verbinden, ist ständig Spannung. Da diese jedoch viel niedriger ist und nicht osziliert wie bei "normaler" Spannung (230 V), wird dadurch z. B. "Elektrosmok" sehr stark verringert. das System ist ausfallsicherer als herkömmliche Systeme. Wenn bei einem herkömmlichen System eine Hauptleitung beschädigt ist, funktionieren alle daran angeschlossenen Verbraucher bis zur erfolgreichen Reparatur nicht. Fällt eine Leitung in der sog. Sternverkabelung wg, eines Defekts aus, so funktionieren die übrigen Verbraucher dennoch ohne Einschränkung. Durch die zentrale Verbindung aller Verbraucher mit dem Verteiler kann ein Mivune-System modular erweitert werden. Das heißt, es kann z. B. nachträglich eine PC-Steuerung integriert werden oder auch ein bisher nur über Taster gesteuerter Verbraucher an eine Steuereinheit angeschlossen werden, die bestimmte Vorgänge automatisieren kann Reicht diese unkomplizierte Steuerung aufgrund individueller Anforderungen nicht aus, so kann ein Mivune Basic-System jederzeit mit Mivune -Komponenten zu einem höchst leistungsfähigen System ausgebaut werden, daß jederzeit auch intelligente Geräte - sogar mit unterschiedlichen Sprachstandards - einbinden kann oder einfach nur um komfortable Bediengeräte wie z.B. LCD-Terminals Iphon oder andere Standard Bediengeräte zu integrieren. |