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Alarmanlage Funk
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Funkalarmanlage
Die Komponenten
Bei den Komponenten unterscheidet man zwischen Sendern, Meldern und Alarmgebern.
Sender Die Sender sind zum aktivieren, teilaktivieren oder deaktivieren der Zentrale.
1. Handsender Der Vier-Kanal-Miniatur Handsender ermöglicht die Intern-, Extern- und Unscharfschaltung der Zentrale, sowie die Steuerung eines frei definierbaren Ausganges. 2. Codetastatur Die Funkcodetastatur verwaltet acht Benutzercodes (jede 4-stellig). Zusätzlich können Feuer und Notrufalarme ausgelöst werden, sowie die x 10 Schnittstellen gesteuert werden (Ein- u. Ausschalten elektrischer Geräte). An der Zentrale können bis zu acht Funkcodetastaturen einprogrammiert werden.
Melder Die Melder werden ebenfalls in verschiedene Gruppen unterteilt. Melder zur 24-Stunden-Überwachung und Einbruchmelder. Melder, die zur 24-Stunden-Überwachung in die Zentrale gebucht wurden, lösen auch dann einen Alarm aus, wenn die Zentrale nicht aktiviert wurde. Diese Melder können auch nicht deaktiviert werden. Dazu gehören:
1. Funk-Rauchmelder Der Rauchmelder (Optoelektronisch) arbeitet mit dem Streulichtprinzip. In der Messkammer des Rauchmelders wird alle 40 Sekunden ein Lichtblitz erzeugt. Dieser erkennt, ob die Luft in der Messkammer mit Rauch angereichert ist und löst ggf. einen Alarm aus. Dieser Alarm wird akustisch am Melder und der Zentrale signalisiert. Sinnvollerweise sollten Rauchmelder im Bereich von Fluchtwegen und Schlafräumen eingesetzt werden, sowie vor oder in Räumen mit hoher Brandgefahr. Rauchmelder sollten nicht installiert werden - in Bereichen mit starker Staub oder Rauchentwickelung und in Bereichen mit hoher Aerosol-Konzentration.
2. Funk-Wassermelder Auch der Wassermelder arbeitet mit einem Halbleitersensor. Dieser verändert bei Wasserberührung den Widerstandswert und führt so zur Alarmierung. Der Wassermelder kann in der Nähe von Waschmaschinen, Spülmaschinen und dort wo Wasser austreten kann ohne feste Installation aufgestellt werden. Empfehlenswerter Sensorabstand zum Boden 0,5 cm.
3. Bewegungsmelder Sie lösen erst dann einen Alarm aus, wenn die gewünschte Überwachung aktiviert wurde. Die möglichen Betriebsarten werden im weiteren noch erklärt. Folgende Melder werden dazu eingesetzt:
Funk-Bewegungsmelder (PIR) Bei dem Bewegungsmelder sollte der Montageort so gewählt werden, dass die Bewegungsrichtung quer zum Melder erfolgt. Je nach Fläche die zu überwachen ist, können unterschiedliche Melder, bzw. Linsen eingesetzt werden. Der am meisten ein-gesetzte Melder ist der Flächenmelder mit einem Überwachungsbereich von 90 Grad und einer Reichweite von 12 x 12 Metern. Für spezielle Überwachungsaufgaben gibt es auch Streckenmelder (höhere Reichweite) und Vorhangmelder (vergleichbar mit einer Gardine vor dem Fenster). Dieser Melder eignet sich besonders zur Überwachung von Fensterfronten. Für den geeigneten Montageort sollten sicherheitshalber folgende Punkte vermieden werden: • keine direkte Sonneneinstrahlung
• keine Zugluft, kein Heizlüfter und nicht auf Heizung/Kaminen
• in der Nähe von selbständig einschaltenden Glühlampen
• bewegliche Werbeschilder
• keine Fußbodenheizung (alternativ Dual-Melder oder Sektorenlinse)
• keine Haustiere (alternativ Haustier-tolerante Melder bis 36 Kg Tierkörpergewicht)
• direkt auf Glasfronten
Funk Tür Magnetkontakt Der Magnetkontakt sollte wenn möglich im oberen Bereich und grundsätzlich nicht auf der Bandseite montiert werden. Soll ein Fenster auch im gekippten Zustand überwacht werden, kann der Magnetkontakt an der Unterkannte des Fensters angebracht werden. Bei der Montage ist zu beachten; - nicht zu hohen Schaltabstand (< 1cm) - nicht an frei beweglichen Fensterläden oder sonstigen Teilen
Funk-Glasbruchmelder Der Akustikmelder kann überall in einem Raum installiert werden und muss sich nicht unmittelbar am Fenster befinden. Sollte sich ein Teppich vor dem Fenster befinden, ist der Arbeitsbereich des Melders geringer. Der Maximale Abstand sollte 6 Meter nicht überschreiten
Funk- Kontaktmelder Der Kontaktmelder ist ein 2-Kanal-Universalsender, an dem sämtliche Melder mit potentialfreiem Ausgang angeschlossen werden können (z.B. passive Glasbruchmelder, fest installierte Überfallmelder, Fadenzugkontakt, etc.).
Alarmgeber
Die Alarmgeber, wie z.B. die Innensirene, Außensirene mit/oder ohne Blitz und der Summer sind zur örtlichen Alarmierung gedacht, wobei das Wählgerät zur Fernalarmierung eingesetzt wird.
Funk-Außensirene Die Funk-Außensirene kann ohne externe Verkabelung mit der Zentrale verbunden werden. Es ist lediglich nur eine 230 V Steckdose notwendig.
Integriertes Wählgerät Die Zentrale hat das Automatisches Wähl und Ansage Gerät und das Automatisches Wähl und Übertragungsgerät serienmäßig bereits integriert. So können ohne zusätzliche Komponenten Notrufe und Informationen an private Rufnummern oder zu Sicherheitsdiensten per Übertragungsprotokoll abgesendet werden.
Bauseits wird lediglich ein einfacher analoger Telefonanschluß z.B. der vorhandene Telefonanschluß oder bei einem ISDN-Anschluß eine analoge Schnittstelle benötigt. Bei einer ISDN-Telefonanlage sollte die Anlage notstromversorgt sein (USV), damit bei Stromausfall die sichere Übertragung gewährleistet ist. Projektierung
Außenhaut oder Raumüberwachung?
Internscharf (Außenhaut) Die sogenannte Außenhaut besteht aus den Wänden, dem Dach sowie Türen, Fenstern, Kellerschächten und Luken, kurz: den Öffnungen. Der Vorteil der Überwachung der Außenhaut besteht im Wesentlichen darin, dass die Alarmanlage auch dann aktiviert werden kann, wenn die Bewohner zu Hause sind. Hierzu müssen alle Öffnungen einzeln mit Magnetkontakten und Glasbruchmeldern überwacht werden.
Externscharf (Raumüberwachung) Die Raumüberwachung sollte ausschließlich zur Abwesenheitssicherung angewandt werden. Hierbei kommen die Bewegungsmelder zum Einsatz. Sollte die Einbruchmeldeanlage bereits mit einer Außenhautsicherung projektiert sein, reicht es in der Regel aus, wenn die Bewegungsmelder im Flur und Korridorbereich angebracht werden. Dieses nennt man dann eine Fallensicherung. Bei der Projektierung sollte grundsätzlich geklärt werden, wie bzw. wann die Einbruchmeldeanlage in Betrieb genommen werden soll. Soll sie bei Anwesenheit oder nur bei Abwesenheit ein-gesetzt werden? Hier nach richtet es sich, welche Komponenten zum Einsatz kommen.
Was ist zu beachten ? Um den richtigen Melder an den richtigen Ort zu installieren, ist es zwingend erforderlich, die eigenen Wünsche und Vorstellungen herauszufinden und die Anlage entsprechend zu projektieren. Die Projektierung ist eine der wichtigsten Bestandteile bei der Errichtung von Alarmanlagen. Hier liegen auch die Ursachen für Fehlalarme wenn technische Mängel auszuschließen sind. Für die Projektierung sollte man Fachleute von Key&Card hinzuziehen.
Ein Projektierungsbeispiel
Scharfschaltung Ein häufig verwendeter Begriff ist die Zwangsläufigkeit. Hier wird sichergestellt, dass beim Betreten des Gebäudes die Alarmanlage (Einbruchmeldeanlage) automatisch deaktiviert wird und Nebeneingänge vorher nicht betretbar sind. Hierzu werden in der Regel Blockschlösser, Sperrelemente oder Elektronikbeschläge eingesetzt. Bei dem Funksystem von Key&Card ist eine Zwangsläufigkeit nicht erforderlich. Die Anlage verfügt über programmierbare Eintritts- und Austrittszeiten. Sollte ein Objekt bei aktiver Einbruchmeldeanlage über den programmierten Ein-/Austrittsbereich betreten werden, löst ein Voralarm aus und eine Hinweisansage informiert über den Durchbruch des Überwachungsbereichs ("System bitte deaktivieren"). Nun hat die autorisierte Person die Möglichkeit in einer Vorprogrammierten Zeit die Anlage zu deaktivieren, bevor die eigentliche Alarmierung ausgelöst wird. Wird das Objekt im eingeschalteten Zustand über einen anderen Bereich als den Ein-/Austrittsbereich betreten, löst das System sofort und ohne Voralarm aus. Auf Wunsch kann eine Zwangsläufigkeit beim Key&Card System durch Verwendung von Elektronikbeschlägen oder durch optionale Zusatzeinrichtungen erreicht werden.
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